Interkulturelle Arbeit an Schulen: Freie Räume für vielfältige Identitäten

Shownotes

Ein ganzes Jahr haben wir die MS Landgutgasse dabei unterstützt, interkulturelle Arbeit in den Fokus zu stellen. In der Arbeit mit Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern ging es darum, freie Räume und Stunden zu kreieren, in denen Kinder mit ihren vielfältigen Identitäten nicht nur existieren dürfen, sondern sich genau darin entfalten können. Mit Sali Attia haben wir über das Projekt, das von der Wiener Mutmillion (Stadt Wien) gefördert wurde, gesprochen. Im gemeinsamen Gespräch bestätigt sich einmal mehr: Kinder, die schon viele sozialen Herausforderungen ausgesetzt sind, brauchen im Schulalltag Freiraum, um sich mit ihren Anliegen an Rolemodels zu wenden, die sie weder bewerten noch verurteilen. In den Stabil Stunden durfte man einmal in der Schule so sein, wie man ist, ohne, dass man nur funktionieren muss. Vielmehr: Man durfte Spaß haben, Gemeinsamkeiten erkunden und Freundschaften knüpfen. Mehr darüber und wie Sali unser Projekt als Lehrerin wahrgenommen hat, erfahrt ihr im Podcast. Gefällt dir unser Podcast und unser Tun? Dann unterstütze uns bitte mit einer Spende. So bringen wir gemeinsam noch mehr Menschen in Begegnung. Mit deiner Unterstützung ermöglichst du die Inklusion benachteiligter Menschen in unsere Gesellschaft und ermöglichst das Tun unseres Teams. https://www.fremdewerdenfreunde.at/spenden/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Salongespräche, der Podcast für Miteinander und Engagement aus dem Freundesalon.

00:00:07: Herzlich willkommen beim Fremde-Werne-Freundepodcast-Salongesprüche!

00:00:11: Wir sitzen heute nicht im Salon, wir sitzen halt in einer Bücherei gegenüber von einer Schule wo wir arbeiten – und zwar die Landgutgasse Dreizig, die Mittelschule hier.

00:00:20: Und ich bin Alberta Sinane, Projektmanagerin bei Fremder Wernenfreunde Sally, die Lehrerin an der Mittelschule ist wo wir arbeiten.

00:00:31: und ja herzlich willkommen Sally.

00:00:33: Danke für die Einladung!

00:00:36: Bevor wir gleich zu dir kommen sage ich vielleicht kurz was wir an der Schule gearbeitet haben und zwar sind wir dort mit dem Projekt Stabil.

00:00:44: das ist eine Förderung die wir bekommen haben aus der Wiener Mutmillion und beim Projekt Stabil ging es darum dass wir einen Schulstandort komplett betreuen für über ein Jahr lang und zwar wir arbeiten mit Eltern, Kindern und Lehrerinnen.

00:00:59: Und der Schuldirektion.

00:01:02: Das ist das ganze Jahr jetzt gelaufen des Projekts und ich würde gern mit dir drüber reden wie es gelaufen ist.

00:01:07: Sehr gut!

00:01:08: Wie du das aufgenommen hast und vor allem wie es den Kindern dabei gegangen ist und generell bisschen über den Schulalltag aktuell reden und was das so für Themen aufkommen.

00:01:21: Aber vielleicht stellst du dich mal kurz vor.

00:01:22: Okay, also ich bin die Sally Attia, bin im Moment siebenunddreißig, arbeite schon seit vier Jahren an der Schule, bin Mittelschullehrerin unter Richter Englisch und Geografie hauptsächlich ja und freue mich auf das Gespräch.

00:01:44: Vielen vielen Dank, dass du dir halt Zeit genommen hast.

00:01:46: Ich weiß es ist super stressig auch im Lehreralltag, dass man sich dann noch extra Zeit nimmt.

00:01:53: Für uns ist natürlich super hilfreich mit euch in den Austausch zu gehen.

00:01:57: Wenn man nicht jeden Tag an der Schule ist, hat man ein bestimmtes Bild von Schule was vielleicht gar nicht so stimmt.

00:02:03: Bevor wir gleich zur Schule gekommen habe ich aber eine Frage für dich.

00:02:07: Erstens war es begeistert dich an deinem Beruf?

00:02:09: und zweitens wie hättest du dich... gefunden, wenn du dich selbst als Lehrerin gehabt hättest?

00:02:15: Also ich bin ja vor circa dreißig Jahren in meine Schullaufbahn eingestiegen.

00:02:21: Das heißt, vor dreizig Jahren habe ich die erste Klasse besuchen dürfen und ich hatte damals eine Lehrerin, die sehr rücksichtsvoll war und sehr empathisch war und ich konnte kein einziges Wort Deutsch in der ersten Klasse, am Anfang der ersten klasse.

00:02:42: Und niemand der Kinder wollte sich neben mir setzen.

00:02:45: es haben alle geweint weil ich anscheinend den Platz neben ihnen besetzen sollte und ich habe das damals nicht verstanden als Kind.

00:02:57: was passiert da jetzt?

00:02:58: warum weinen die nur weil ich dem Platz neben Ihnen quasi bekomme?

00:03:05: Damals hat mir meine Lehrerin, obwohl ich das nicht wirklich verstanden habe schon begonnen zu erklären.

00:03:12: Dass ich zwar anders bin aber dieses Anderssein auch gleichzeitig bedeutet dass ich besonders bin und Ich hab das damals nicht wirklich Verstanden Aber sie hat mir das immer und immer wieder gesagt Immer und immer Wieder Und ich habe das dann so stark verinnerlicht am Ende der vierten Klasse Volksschule dass ich wusste ich Bin zwar anders aber ich bin besonders

00:03:35: Und

00:03:36: das war für mich so prägend.

00:03:38: Das hat mich dann mein ganzes, also das begleitet mich immer noch diese Erfahrung und ich glaube, dass war der Grund eigentlich warum ich mir gedacht habe okay es ist ein schöner Beruf Es ist ein wunderschöner Beruf wenn du Menschenleben so beeinflussen kannst.

00:03:57: Wenn ich mir jetzt überlege ob ich diese Lehrerrolle jetzt habe oder diese Rolle Ich glaube ich bin etwas streng, strenger.

00:04:07: Aber... Ich habe eine sehr gute Beziehung zu meinen Schülerinnen und das macht es aus eigentlich.

00:04:13: Ich glaube auch diese Strenge wird von meinen Schülern gut angenommen weil sie ganz genau wissen, dass ich nur das Beste für Sie möchte.

00:04:21: Und weil sie wissen, sie können mit mir reden, ich habe eine Beziehungen zu ihnen.

00:04:27: Diese Strenne bedeutet einfach nur, sich weiterentwickeln und das ist mir wichtig, dass sie sich weiter entwicklen.

00:04:34: Und deswegen wird es auch angenommen.

00:04:37: Ja.

00:04:37: Das heißt du findest dich ganz toll als Wergerin?

00:04:41: Ich glaube für manche Schülerinnen ist dieser Strenge gut und für andere braucht er seinen anderen Zugang.

00:04:47: Und ich finde ... ich schaffe erst diese Balance irgendwie doch zu meistern, glaub' ich!

00:04:55: Das ist eher so die Sache, dass man nie allen Schülerinnen gerecht wird in der Klasse.

00:05:00: Weil da sitzen dann fast dreißig Persönlichkeiten auch drinnen und nicht für jeden.

00:05:06: zu jedem hat man einfach einen guten Draht.

00:05:07: Und das ist okay.

00:05:08: aber ich finde ... Ich mochte nämlich meine... Also die Lehre, die ich am meisten mochte waren auch die strengsten in meiner Schulzeit.

00:05:15: Und ich fand es aber so schön, dass sie zwar streng waren Aber du wusstest genau, dass Sie dich extrem respektieren.

00:05:22: Und ich fand so dieser Respekt auf Augenhöhe, wo ich auch wusste das ist ein voll berechenbarer Mensch.

00:05:27: Also ich kann mich verlassen wenn ich das und dass mache.

00:05:31: findet er das nicht cool?

00:05:32: dafür weiß ich.

00:05:33: aber wenn ich etwas gutmache ist da voll das Lob und so.

00:05:36: also es war nicht so willkürlich an der Laune entlang oder an dem was er mir so zuschreibt sondern ich konnte das zu einschätzen und wusste woran Ich bin an dieser Person und das hat den Schulalter viel einfacher gemacht.

00:05:50: Deswegen kann ich mir vorstellen, dass das gut ist.

00:05:55: Und vor allem... Ich muss mich nicht verstellen!

00:05:59: Ich bin sehr authentisch.

00:06:01: Also ich bin zwar die strenge Lehrperson manchmal aber ich kann auch Spaß haben mit ihnen und ich kann mich unterhalten.

00:06:09: Sie können sich auf mich verlassen und das ist halt einfach meine Persönlichkeit.

00:06:14: Ich muss es mich dann nicht verstehen um.. Das kommt so gut bei allen SchülerInnen an, auch wenn wir nicht auf einer selben Wellenlänge sind.

00:06:23: Sie wissen ganz genau was sie machen können damit wir ein gutes Verhältnis haben und damit wir eine gute Beziehung haben.

00:06:34: das kommt einfach natürlich rüber.

00:06:36: dann hat man eine ganz andere Beziehungen zu den Schülern Innen

00:06:39: gerade für Schüler und Schülerinnen die sich eh schon so viel verstellen mussten im Leben.

00:06:42: es ist vielleicht so nervig wenn man sich in einer Stunde mal einfach selbst sein kann

00:06:47: Ja, absolut.

00:06:49: Okay, kommen wir zu deiner Schule?

00:06:53: Vielleicht kannst du uns mal ein bisschen was von der Schule erzählen, wo du arbeitest und auch vom leeren Alltag.

00:06:58: also wie ist das Stimmung gerade und was sind gerade die größten Themen, woran ihr sitzt genau?

00:07:06: Also unsere Schule ist eine relativ neue Schule.

00:07:09: Wir sind ein neuer Campus, das heißt wir sind eine Mittelschule, eine Volksschule, einen Kindergarten im Haus... ...wir haben auch eine Musikschule im Haus.

00:07:17: Ein Riesengebäude super neu ausgestattet!

00:07:20: Wir haben die neuesten Smartboards also wirklich komplett neu.

00:07:24: Auch einen superschönen Außenbereich mit Garten und Spielplätzen mit Käfigen für Fußball, für Basketball.

00:07:34: Mit neuen Turnseelen.

00:07:36: Also wirklich sehr schön neu quasi alles hergerichtet und vorbereitet für den Schulunterricht.

00:07:43: aber wir sind gerade auch in dieser Findungsphase muss ich schon sagen.

00:07:47: also wir haben auch öfter jetzt einen Wechsel gehabt im Collegium einfach weil das komplett neu ist, man sich im Collegium zurechtfinden muss.

00:07:57: Wir waren zuerst ein Team von zehn Leuten dann sind wir auf zwanzig hochgestiegen und jetzt sind wir mittlerweile glaube ich fast vierzig Leute.

00:08:05: also jedes Jahr immer wieder eine neue Situation, ein neues Erfinden auch weil man einfach sich weiterentwickelt und das ist wie es sind gerade in dieser Entwicklungsphase.

00:08:18: ich kann nicht sagen wir sind alle angekommen vielleicht Ist man in der eigenen Klasse angekommen?

00:08:24: Vielleicht ist man im Team, im kleinen Team angekommen.

00:08:27: Aber dadurch dass wir auf zwei Stockwerke auch aufgeteilt sind und auf drei Bereiche muss man sich noch weiterentwickeln als Gesamtschuldteam.

00:08:37: Wenn sie mich auch so interessant wie die räumliche Aufteilung bei euch ist.

00:08:41: Also

00:08:41: es gibt ... Ihre Klassen sind ja in Biber aufgeteilt und in einem Biber sind dann...

00:08:45: Zwei Klassen.

00:08:46: da bin ich also in meinem Bieber sind nur zwei Klassen Und in den oberen Bibern sind jeweils fünf Klassen.

00:08:54: Und jeweils Klassen aus unterschiedlichen Schulstufen?

00:08:56: Genau, unterschiedlicher Schulstufe.

00:08:59: auch in meinen Biber sind zwei unterschiedliche Schulstufen ja und das benötigt halt mehr Aufwand einfach sich da zurechtzufinden nicht nur für uns Lehrpersonen sondern auch für die SchülerInnen quasi da auch mal zurech zu finden.

00:09:13: Die Lehrer aber wechselt ihr zwischen den unterschiedlichen Bibbers?

00:09:18: Ja Also man versucht schon, dass hauptsächlich in deinem Biber du den Unterricht hast.

00:09:25: Aber es kommt natürlich vor das wir oben andere Fächer unterrichten müssen oder unten in dem Fall oder auch das wir supplieren müssen.

00:09:34: dann muss man in andere Biber wechseln oder in anderen Klassen die man vielleicht überhaupt gar nicht unterrichtet eigentlich.

00:09:42: also es kommt schon oft

00:09:43: vor.

00:09:44: jetzt waren wir öfters mit Stabil auch drinnen mit den Lehrern reingegangen, dann unsere Workshops gemacht, unsere Sportstunden.

00:09:54: Wie hast du das so aus deiner Sicht wahrgenommen?

00:09:57: Das Projekt an sich und auch uns als Trainerinnen und Trainer... Was waren das die Rückmeldungen von den Schülerinnen?

00:10:03: Für mich war es in erster Linie eine supergroße Erleichterung als Lehrperson weil einfach eine Stunde mal nicht vorbereiten, nicht die Stunde selbst halten.

00:10:14: Wir haben danach natürlich mit den Schülerinnen über die Stunde geredet wie der Workshop war und so weiter.

00:10:18: aber das war einfach einmal für uns ein Erleichterung weil wir ja doch durchgehend in den Klassen sind und diese Pausen schon sehr wertvoll sind.

00:10:31: Pausern auch damit man anders starten kann in die nächste Stunde, in die nächsten Klasse für mich einfach super wertvoll.

00:10:41: Von den Inhalten der Workshops fand ich super interessant, dass Schülerinnen nicht von selbst irgendwie gesagt haben ja es war schlecht oder es war gut sondern das wir immer nachfragen mussten.

00:10:52: und wie war das?

00:10:53: Was habt ihr gemacht?

00:10:54: Wie war das bei euch?

00:10:55: Wie ist der Workshop angekommen?

00:10:58: Und sie haben von selbst halt nicht viel erzählt.

00:11:03: Also ein geschlossener Workshop war genommen, da passiert etwas.

00:11:09: Es ist zwar an der Schule meine Lehrpersonen sind vielleicht da aber nicht im Raum Aber es ist etwas was wir separat gemacht haben.

00:11:18: also das gehört nicht zum Schulalter quasi.

00:11:21: Deswegen haben sie von selbst auch nichts erzählt.

00:11:23: erst als wir dann gefragt haben und wie war das?

00:11:27: Was habt ihr gemacht?

00:11:28: erzählt mal sind sie ein bisschen mit der Sprache rausgerückt, aber nicht wirklich auch.

00:11:34: Also man hat dann öfter nachfragen müssen und dann wirklich was zu erfahren.

00:11:37: also das fand ich super interessant dass Sie das so als separate Geschichte wahrgenommen haben.

00:11:43: was aber dann doch herausgekommen ist war wie sehr sich diese Rolle diesen Rollen unterschied zwischen Lehrperson und Workshop Leitung wahrgenommen habe dass nicht meine Lehrpersonen sind, sondern das sind Workshop-Leiter die von außerhalb der Schule kommen und da haben sie dann sofort auch ihre Grenzen ausgetestet.

00:12:04: Wie ist es?

00:12:05: Wo ist da meine Grenze jetzt bei diesen Menschen, die von ausserhalb kommen?

00:12:10: Und das war schon super interessant!

00:12:13: Das war für uns generell auch... weil sonst wenn wir in den Schulen sind, wir machen Schulworkshops ein bisschen anderen Rahmen, weil das ist dann fix.

00:12:21: Also die Schulen buchen uns und wissen genau was da passiert, was sie gebucht haben usw.

00:12:25: In dem Fall war es ja eher mehr so einem Pilotprojekt also alles was wir drinnen gemacht haben an der Schule auch eigentlich erst ausprobieren müssen und schauen müssen okay wie geht's uns damit?

00:12:33: Und so ist das Projekt auch konzipiert, so wurde das gefördert.

00:12:37: Zusätzlich hatten wir den Switch, Chris, der mit mir die Workshops auch gehalten hat, eigentlich Sporttrainer.

00:12:43: Er heilt eigentlich mit Mohammed die Sportkurse in einem Workshop-Konzept konzipiert sind, weil sie da sehr viele Soziales lernen auch reinpacken.

00:12:53: Das heißt wir waren ein bisschen an einer neuen Rolle.

00:12:55: also auch wir mussten herausfinden okay was sind unsere Grenzen eigentlich?

00:12:59: Wie arbeiten wir da wenn wir noch nicht so ganz klare Vorschriften haben wie dieser Workshop ausgehen soll?

00:13:06: und dann geht es natürlich ganz schnell um Beziehungsaufbau

00:13:09: und Gesellschaftspflege

00:13:10: und halt um Vertrauen aufbauen.

00:13:12: Und das Interessante ist du sagst dass Sie das als extern gesehen haben Weil einerseits wollen wir das ja natürlich auch, dass das etwas im Schulraum ist was aber außerhalb von diesen Schulregeln passiert.

00:13:24: Weil das ja für uns auch so gedacht ist, dass sie einfach ein-zwei Stunden mal Pause kriegen von diesem System wo sie die ganze Zeit funktionieren müssen und bei uns dürfen Sie einfach mal auch zwei Stunden sich völlig daneben benehmen.

00:13:37: es nervt uns zwar und wir gehen dann... Wir dielen damit aber wir werden jetzt ihnen keine schlechte Note geben oder wir werden sie nicht beurteilen aufgrund von diesen zwei Stunden.

00:13:47: Also meine Hoffnung ist, dass sie es auch so ein bisschen als Safe Space gesehen haben wo sie einfach kurz zu sein können wie Sie halt sind?

00:13:55: Ich glaube das ist definitiv angekommen.

00:13:57: Ja ich

00:13:57: bin gespannt was in der Evaluierung danach rauskommt mit den Schülerinnen und den Interviews.

00:14:02: Ich glaube es ist definitiver angekommen weil Workshops normalerweise an Schulen finden statt.

00:14:07: Lehrpersonen sind aber dabei also immer so dass Lehrperson dann dabei sind auch wegen der Aufsichtspflicht ganz einfach, weil wir auf Sicht haben.

00:14:17: Weil wir nicht den Raum normalerweise verlassen dürfen.

00:14:20: außer es ist explizit so gewünscht dass wir den Raum verlassen und ich glaube schon das das für alle bewusst geworden ist.

00:14:27: okay das ist jetzt eine außerschulische Aktivität die aber in der Schule im Rahmen der Schule noch stattfindet und das war so neu für sie.

00:14:37: Das bringt mich eh zum nächsten Frage Findest du, braucht es überhaupt zu externe Projekte an Schulen so wie wir?

00:14:43: Und was läuft gut dabei?

00:14:45: und wo liegen halt eventuell auch Schwierigkeiten.

00:14:47: Weil es ist ja gar nicht so einfach auch das dann die Stunden herumzudrehen oder Klassenräume zu finden und eine ganze Klasse von A nach B zu bringen im Schule.

00:14:54: also das ist ja auch Stress für euch teilweise gewesen.

00:14:57: Ich glaube es ist absolut notwendig dass sich Schule öffnet.

00:15:02: Schule braucht Menschen aus der Gesellschaft unterschiedliche Menschen aus der Gesellschaft, damit ihnen auch bewusst wird was auf sie zukommt, sobald sie dann aus der Schule, aus diesem System draußen sind.

00:15:13: Weil wir kämpfen sehr oft damit dass die einfach diese Realität, ihre Realität auch gar nicht bewusst sind, was alles auf sich zukommt.

00:15:21: nach einer Mittelschule zum Beispiel Wie ist das mit dem Arbeiten?

00:15:26: Was muss ich denn da alles leisten?

00:15:28: oder wie muss ich denn funktionieren, wenn ich draußen bin?

00:15:31: Wie muss ich mit meinen Mitmenschen umgehen?

00:15:34: Wenn mir niemand sagt du musst jetzt das und das machen.

00:15:39: Das System Schule an sich ist ja sehr... Ich will nichts drick sagen aber doch in einem Rahmen wo ich gewisse Regeln habe.

00:15:50: Ich muss so funktionieren ungefähr wie es verlangt ist von mir und erst dann kann ich dieses System auch verlassen Und erst dann kann ich aus diesem System rauskommen.

00:16:01: Für mich ist es einfach ganz wichtig, dass Menschen aus der Gesellschaft wirklich auch in die Schule kommen und dass sie Schule sich öffnen.

00:16:10: Natürlich ist es schwierig weil man muss bedenken okay wer kommt denn da?

00:16:14: Kann diese Person überhaupt mit Schülerinnen umgehen?

00:16:18: Ist das wirklich sinnvoll?

00:16:19: macht das wirklich auch Sinn?

00:16:21: aber das sind alle Sachen.

00:16:23: wenn wir's nicht ausprobieren können wir das niemals herausfinden.

00:16:27: Und ich glaube, dass Schule sehr lange wirklich sehr geschlossen war.

00:16:31: Also sehr in sich geschlossen auch die Stunden und Lehrpersonen in sich gelassen.

00:16:38: Das heißt man hat sich unwohl gefühlt wenn dann eine andere Lehrperson auf einmal im Raum war nur weil sie suppliern musste.

00:16:44: Und ich glaub wir müssen da anfangen umzudenken als

00:16:48: Schule

00:16:49: als Lehrpersonin und wirklich auch anfangen die Schule zu öffnen quasi für andere Menschen einfach damit unsere Schülerinnen auch wirklich bewusst ist, wie es in der Realität draußen abläuft.

00:17:01: Wie's IST in der realität mit einem Job den ich nicht kenne?

00:17:06: Wie's isst mit anderen Mitmenschen umzugehen?

00:17:09: Ja!

00:17:10: Ich glaube schon dass das super wertvoll war oder wertvoll ist wenn Menschen außerhalb des Systems mal im System sind.

00:17:17: Ja

00:17:19: ja ich finde es halt super interessant dass...ich weiß jetzt nicht wie vieles mit Entwicklungspsychologie zu tun hat aber So dieser Switch von Du hast halt ein Zuhause und da gibt's fixe Regeln.

00:17:29: Und du weißt genau wie deine Eltern funktionieren.

00:17:31: zum Beispiel, dann kommst du in die Schule und es ist fast so einen Spiegel von einem zu Hause weil du hast die Lehren und deiner Klasse und das ist irgendwie den Wohnzimmer und du weisst genau wie es läuft.

00:17:41: Und so bald sich da was verschiebt gleich Chaos?

00:17:43: Weil du weiss gar nicht mehr wie du das navigieren solltest und das is ja nicht der Realität entsprechend.

00:17:48: also ich glaube in diesem Entwicklungsschritt von man wird erwachsen muss man auch... Stetig dazu lernen, wie man halt unterschiedliche Räume navigiert.

00:17:56: Gerade für Kinder die jetzt nicht in das Autochtone Österreich so willkommen sind auch.

00:18:02: Absolut!

00:18:03: Das sind einfach ganz krasse Herausforderungen und ich glaube je früher man anfängt mit ihnen diese Vielfalt der Gesellschaft gibt es ihnen zu zeigen dass es ihnen vielleicht einfacher fällt Räume zu finden, wo sie sich eher wohlfühlen und sich dorthin zu navigieren.

00:18:19: Und da den Unterschied festmachen zu können okay in welchem Raum bin ich jetzt irgendwie nicht?

00:18:23: so?

00:18:24: geben mir das Gefühl ich pass hier nicht rein dann gehe ich da jetzt auch wieder weil ich muss ich bin jetzt nicht gefangen oder ich muss nicht gefangern sein.

00:18:30: darin ist es ein bisschen die Hoffnung von uns.

00:18:33: absolut

00:18:34: du machst ja ganz viel auch abseits von deinem Lehrer-Beruf aber natürlich ist das jetzt auch mit dem Beruf verknüpft.

00:18:42: Magst du erzählen?

00:18:43: Oder gibt es da ganz viel auch drum, also Schulersstandort, der auch politisiert wird sehr stark.

00:18:50: Ja, eindeutig.

00:18:52: Erzähl

00:18:52: mal was machst

00:18:53: du?

00:18:53: Ich mag das Wort Aktivistik nicht... irgendwie.

00:18:56: Ich weiß es nicht, warum?

00:18:57: Vielleicht ist das einfach nur eine persönliche Abneigung!

00:19:00: Aber ich bin einfach politisch interessiert.

00:19:02: Mein Background ist...ich habe Politikwissenschaften studiert und internationale Entwicklung und mich haben schon immer diese Machtverhältnisse interessiert, warum ist dieser Staat so mächtig und wer gibt ihm das Recht aus alles zu tun?

00:19:16: und warum sind diese Staaten so schwach und warum haben die nichts zu sagen.

00:19:21: Also mich hat das schon immer interessiert mein Interessesgebiet.

00:19:27: Aber als ich dann in die Schule gekommen bin, habe ich mir schon überlegt, okay darf ich das überhaupt?

00:19:34: Kann nicht das überhaupt weiter machen?

00:19:36: und dann war für mich so klar es ist meine Leidenschaft.

00:19:40: Es ist meine leidenschaft einfach mich auch politisch damit mit meinem Staat auseinanderzusetzen, mit meinen Gesetzen auseinandersetzen also mit meiner Umgebung auseineinander zu setzen, Nicht nur Leidenschaft, sondern auch wirklich eine Verantwortung.

00:19:59: Und deswegen kann ich das nicht ablegen und habe das dann auch während meiner oder macht es auch während meines Schulzeit weiter.

00:20:07: Ich bin einfach politisch interessiert, politisch engagiert, ich bin in unterschiedlichen Aktivitäten involviert oder aktivistischen Aktionen involvieren.

00:20:17: letztens oder das aktuellste ist halt das Kopftuchverbot.

00:20:25: Das ist so das Aktuellste, was gerade noch läuft.

00:20:30: Und ich glaube dass das sehr viel mit meinen Schülern auch macht.

00:20:35: Ich war letztes Jahr auch Kandidatin einer kleinen Partei für die Gemeinderatswahlen in Wien.

00:20:42: Bin ich angetreten und also die Kampagne oder der Slogan mit dem für mich beworben wurde war Die neue Bürgermeisterin fünf frassismusfreie Jahre Und da gab es auch einen Plakat im zehnten Bezirk, also in meinem Bezirk.

00:20:57: Wo meine Schüler auch vorbeigehen an diesen Plakaten und sie das auch gesehen haben und alle das diskutiert haben.

00:21:04: Das wurde im Geschichteunterricht auch besprochen.

00:21:07: Es war für mich eine superbereichende Erfahrung weil meine Schülerinnen haben dann zu mir gesagt Frau Bürgermeisterin Sie haben sich dann eine Zeit lang nur noch mit Frau Bürgemeisterin angesprochen und es war

00:21:18: für

00:21:19: SchülerInnen aus dem Zehnten-Bezieher Nicht mehr ein fremdes Amt oder nicht mal eine fremde Position, sondern nein.

00:21:28: Wir hatten eine Lehrerin die für dieses Amt kandidiert hat auch wenn sie wussten okay meine Chancen sind es sieht nicht so hoch aber trotzdem wussten Sie Frau Attia engagiert sich da Und sie würde es auch machen.

00:21:41: Das ist nicht mehr so weit weg entfernt von ihnen, sondern das ist wirklich ganz nah bei ihnen.

00:21:46: Dann gab's schon Vorschläge was ich alles machen könnte wenn ich zur Bürgermeisterin gewählt wäre.

00:21:51: und also ich hab damals schon gesagt egal wie die Ergebnisse ausgehen oder egal wie diese Wahl ausgeht.

00:21:56: Ich habe schon gewonnen weil ich diesen Kindern schon vermittelt habe dass ist nicht weit weg von euch.

00:22:03: Es isst eure Sache wer hier politisch was zu sagen hat oder wer hier politisch engagiert ist, oder wer an der Macht ist.

00:22:13: Es war für mich schon so ein Punkt.

00:22:14: okay ich habe gewonnen.

00:22:16: eigentlich hab ich bereits gewonnen und deswegen wenn ich die Chance nochmal hätte würde ich es genauso wieder machen.

00:22:22: Allein schon den Prozess jemandem in deinem Umfeld zu haben der kandidiert

00:22:28: diesen

00:22:28: Prozess nah mitzuerleben Macht mehr für Demokratiebildung als jeder andere Workshop, der auf theoretischer Ebene ist.

00:22:36: So wie uns dann erklärt hat das Gemeinde, das Bezirk und so wird gewählt und da darfst du hin und so.

00:22:42: Das bringt in meinen Augen nur bedingt was weil es halt einfach super theoretisch ist und die Kinder aus unserem Umfeld einfach wahrscheinlich nie dahin kommen oder sich nie so angesprochen fühlen von diesen ganzen Wahlen.

00:22:57: Von dieser ganzen Debatte

00:22:58: auch?

00:22:58: Genau, genau!

00:22:59: Hingegen wenn du jemanden neben dir hast der diesen Prozess durchgeht wo du das Gefühl hast okay da geht... Da wird jetzt meine Frage aber gehört und jetzt kann ich mir überlegen was ich mir wünschen würde auch wenn es nur auf dieser Wunschebene bleibt.

00:23:13: Aber Ich glaube dass zu zu gestalten, so diesen Gedankengang.

00:23:18: Das bringt extrem viel und das ist auch super empowernd!

00:23:20: Absolut

00:23:21: ich habe auch einen Schüler der seitdem... er war schon politisch interessiert aber seit dem sagt er zu mir, fragt ihr euch Gründer in einer Partei?

00:23:30: Und sie sind dann in meiner Partei.

00:23:32: also es ist wirklich viel, viel wert was da die Schüler ihnen mitgenommen haben aus diesem Prozess und deswegen hab' ich für mich schon entschieden damals Ich habe bereits gewonnen ohne dass sich die Ergebnisse sehen konnte.

00:23:45: Ja

00:23:46: und ich finde es auch so schön, dass du diese Rolle eben von dir als Lehrerin in der Klasse aber auch als gesellschaftliche also als Person innerhalb der Gesellschaft mit den Verantwortungen die du halt trägst.

00:23:59: Dass du das nicht negierst weil ganz viele gehen ja in einen Klassenraum und gehen davon aus, dass sie dann neutral sind oder Sie verlangen so eine Neutralität, die es einfach nicht gibt.

00:24:09: Weil wir sind halt Teile dieser Gesellschaft und wir tragen unterschiedliche Rollen und Verantwortungen dahinter einhergehend und man kann gar nicht so diese Fake-Neutralität, die man da irgendwie versucht einen Tag zu legen.

00:24:23: Selbst die Schule als Raum ist nicht neutral.

00:24:25: Also es ist ein System geprägt von seinen historischen Gegebenheiten, von Machtverhältnissen und das ist nicht Neutral.

00:24:32: Und das einzige was man finde ich machen kann oder ein guter Schritt dem man halt machen kann ist das auch anzuerkennen und damit halt an Werten zu arbeiten.

00:24:41: Und die Schülerinnen auch einfach einzuladen, sich selber als Teil der Gesellschaft zu sehen statt das so getrennt von Gesellschaft zu sehnen.

00:24:49: Also Schuh!

00:24:49: Das ist jetzt Schule und das ist so der Rest der Welt weil das ist es halt nicht.

00:24:53: also Schule ist auch ein Teil von diesen Dingen.

00:24:56: Genau genau und das war wirklich... Also die Erfahrung zu machen, was es mit ihnen macht als Schülerinnen.

00:25:03: Dass sie mich kennen und dass sie wissen das ich kandidiert habe oder dass ich Kandidatin bin Es war sehr prägend für mich auch weil wie du gesagt hast also so Schule ist ein Teil der Gesellschaft und Schule soll mich ja auf die Gesellschaft vorbereiten.

00:25:20: Und wenn ich ihnen zeige okay Du musst dir deinen Platz in der Gesellschaft nehmen Niemand wird ihn dir geben!

00:25:26: Du musst hier diesen Platz nehmen dann war das das absolute Paradebeispiel.

00:25:31: Es war sehr bereichernd, wirklich!

00:25:33: Super dass du da so viel Kraft hast auch

00:25:35: und es ist auch wieder diese Authentiz-Authensität von der ich vorhin gesprochen habe.

00:25:40: Ich bin zwar Lehrperson aber das heißt nicht, dass ich mich nicht politisch engagieren kann, mich nicht gesellschaftlich engagieren können und ich zeige euch das auch weil das ist das wahre Leben quasi, das ist die wahre Gesellschaft Das ist was sich draußen abspielt weit weg von euch, sondern das ist ein Teil eigentlich.

00:26:01: Ihr seid ein Teil dessen des

00:26:03: Geschehens."

00:26:19: den Gruppen, die wir damit erreichen wollen.

00:26:29: Also wir versuchen wirklich ganz eng bei den Menschen zu bleiben und in dem Fall eben auch bei den Kindern mit denen wir arbeiten.

00:26:36: Was glaubst du, können wir migrantischen und geflüchteten Kindern Gutes tun?

00:26:41: In diesem System?

00:26:42: Und was wäre so das Mindeste, was wir tun können?

00:26:46: Ich glaube das Wichtigste ist das, was ich vorhin erwähnt habe dass man sagt ihr seid Teil der Gesellschaft und ihr sollt ein aktiver Teil sein und nehmt euch bitte euren Platz.

00:26:59: Euer Platz ist zwar da, aber manchmal stehen wir dann daneben und nehmen den Sessel nicht und setzen uns nicht hin.

00:27:07: Und mein Appell einfach an alle Menschen die in diesem System Schule oder in diesen Bildungssystem arbeiten gibt den Kindern das Gefühl dass sie dazugehören.

00:27:17: Gebt ihnen das Gefühl, dass sie Teil dieser Gesellschaft sind, dass ihr akzeptiert seid so wie sie sind damit diese Menschen auch wirklich was zur Gesellschaft beitragen in Zukunft.

00:27:27: Weil auch das ärgert mich manchmal, immer wenn über migrantische Kinder gesprochen wird, wird über sie gesprochen als wären Sie ein Problem und ich sage niemals können, niemals das Problem sein.

00:27:38: Kinder sind keine Probleme!

00:27:41: Kinder sind manchmal auffällig, manchmal verhaltensauffällige weil ihnen niemand sagt ihr seid so akzeptiert wie ihr seid, weil Ihnen niemand das Gefühl gibt akzeptier zu sein niemand ihnen das Gefühl gibt, ihr seid uns wichtig.

00:27:57: Und solange wir dieses Denken nicht haben dass diese Menschen, die Kinder unserer Zukunft sind und sie ein Teil dieser Gesellschaft sind und dass wir möchten, dass Sie Verantwortung übernehmen in Zukunft und einen aktiven Teil dazu beitragen so lange wird sich nichts verändern.

00:28:16: also auch ich bin da wirklich sehr emotional weil die politische Debatte immer so verläuft als wären Migrantische Kinder das Problem.

00:28:25: Und... Das ist es nicht!

00:28:27: Migrantischen Kinder sind nicht das Problem, unser Denken und unsere Debatten die wir führen, die sind das Problem.

00:28:35: und dieses Denken da muss ein Umswitchen passieren weil sonst werden wir dann nicht vorankommen.

00:28:41: Ja

00:28:41: und es sind einfach so viele Sachen die wir Erwachsenen machen und regeln uns Regelsysteme und Dinge gestaltet haben in diesem System, die ja komplett schlechte Auswirkungen auf diese Kinder haben.

00:28:59: Die tragen die Konsequenzen und die Folgen.

00:29:01: Und wir gehen dann zurück und verurteilen sie auch noch dafür dass sie diese Folgen jetzt tragen müssen.

00:29:05: also sprich Sie tragen die folgen von Armut, sie tragen die Folging von Ausgrenzung, sie tragen die Folgung von

00:29:11: Diskriminierung, Rassismus.

00:29:12: Ja, Disinvestment in Bezirken usw.

00:29:15: Also all das was wir nicht auf die Reihe kriegen, tragen die Kinder die Kesequenze Und jeder Wahlkampf die letzten Jahre wurde ja auf den Rücken von diesen Kindern getragen.

00:29:26: und das finde ich ist eines der Dinge, die mich wirklich ganz stark beschäftigen.

00:29:31: Auch in jedem Bildungsprojekt dass wir schreiben wo ich mir echt so die Frage stelle okay mit was können wir da reingehen überhaupt?

00:29:39: Dass wir nichts in diesen selben Mustern verfallen von?

00:29:43: Wir müssen jetzt irgendwie Probleme aus der Welt schaffen Weil in Wahrheit müssen wir Kindern einfach kurz eine Verschnaufpause machen von dieser Last, die sie die ganze Zeit tragen.

00:29:54: Die wir aber kreieren.

00:29:56: oder halt die Mehrheitsgesellschaft und Leute, die an der Macht sind hier...

00:30:00: Es ist ein Teufelskreis!

00:30:01: Wir kommen nicht raus.

00:30:03: Also solange sich dieses Denken nicht ändert dass wir die ganze zeit mit den Zeigefinger auf die migrantischen Kinder zeigen und sagen, diese sind das Problem im Bildungssystem Deswegen schneiden wir so schlecht ab bei den ganzen Studien und bei keine Ahnung was.

00:30:19: Und deswegen wird unsere Gesellschaft immer schlechter oder keine Ahnung, also es ist wirklich immer wieder das gleiche Muster.

00:30:27: Migrantische Kinder werden hergehalten wenn's um Deutsch geht, die PISA-Studie geht... Was auch immer!

00:30:37: Die IKM Testungen sind immer, sind migrantische Kinder schuld an allem?

00:30:43: Und irgendwelche Wertestudien, Demokratie-Studie jetzt gerade

00:30:47: aktuell.

00:30:48: Kriminalitätsberichte in den Bezirk.

00:30:51: Es ist einfach immer ... jede Pressekonferenz kann eigentlich damit gefühlt

00:30:56: werden.

00:30:57: Ich glaube man kann das durchziehen.

00:30:59: die letzten alle Aussendungen die zum Schluss von der Regierung gemacht worden sind, sind immer migrantische Menschen oder migrantische Kinder die schuldigen?

00:31:07: Immer!

00:31:09: So lange wird das nicht verändern so lange wir dieses Denken nicht verändern und auch solange politisch verantwortliche Menschen ihre Sprache nicht verendern.

00:31:21: Wie kann das sein, dass eine hochrangige Politikerin dann einfach herkommt und sagt, dass Kreuz bleibt, dass Kopf durchgeht?

00:31:30: Was macht es mit unseren Kindern aus?

00:31:33: oder dann sagt sie das Problem demokratischen Kinder sind in der Klasse und deswegen die deutsche Sprache so vernachlässigt wurde oder dass sich die deutschen Sprache jetzt immer verändert.

00:31:46: Also wie kann es sein, dass wir so über Kinder sprechen?

00:31:49: Und dann erwarten wir von diesen Kindern aber, dass sie sich integrieren und dass sie trotzdem Teil dieser Gesellschaft sind.

00:31:58: Wie können wir wirklich solche Wörter verwenden und erwarten, dass das Positiv von den Kindern aufgenommen wird?

00:32:04: Dass sie sich noch mal anstrengen müssen und noch besser werden.

00:32:07: Und die deutsche Sprache noch besser beherrschen sollen... wie können wir das erwarten?

00:32:11: Ja ja.

00:32:12: Ich finde es auch ganz interessant zu sehen was es so in unseren eigenen migrantischen Communities macht und für Auswirkungen hat, weil ich find' Wir sind gar nicht so safe davon, dass wir gewisse Argumentationen übernehmen.

00:32:26: Also man merkt schon wenn man so in unterschiedliche Gruppen geht, also unterschiedliche Generationen auch von Migrantinnen.

00:32:32: Dass es da auch oft dann zu gegenseitig sich verhalten kommt.

00:32:37: Weil wir haben das ja besser gemacht und warum machen die das jetzt nicht besser?

00:32:42: Und ich finde, dass ist eigentlich das Gefährlichste daran, dass uns diese Solidarität, die wir ja eigentlich haben unterschiedlichen Gruppen, weil wir ähnliche Erfahrungen gemacht haben müssen.

00:32:52: Ähnliche Erfahrungen von Fluchtkrieg, Ausgrenzung und so weiter gemacht.

00:32:57: Also wie wissen eigentlich, wie es uns einander geht?

00:33:00: Und sollten da eigentlich eine viel bessere Basis für die Solidarität haben aber dadurch das halt jeden Tag dieses System auf dich einprasselt und du versuchst es hier zu schaffen.

00:33:11: ich finde, da ist man gar nicht so sicher davon dass man diese Sachen nicht übernimmt und muss oft arbeiten daran.

00:33:17: Also ich war vor zwei Wochen, hatte ich eine Veranstaltung zum albanischen Diaspora in London und die sind dort schon viel länger als das sie in Österreich sind.

00:33:25: Das ist eine andere Migrationsgeschichte.

00:33:27: also in Österreich oder deutschsprachigen Raum ist eher so Arbeitsmigration und Gastarbeiter und so um die.

00:33:31: Dort ist eher ein bisschen eine andere Gruppierung und ich fand es aber so interessant dass da waren auch ganz viele junge Leute dort, also so sechzehn-sehntenjährige Und es ging um Solidarität halt zu anderen Gruppen.

00:33:44: Und die haben das so gut verstanden.

00:33:46: und bis jetzt stelle ich mir jeden Tag diese Frage, warum funktioniert das dort irgendwie ein bisschen besser?

00:33:52: Die sind da gesessen und waren so... Nein natürlich bin ich mit meinen South Asian Friends solidarisch weil wir haben ja dieselben Themen.

00:33:59: also wenn nicht von Immigrant's Daughter Life Räder wie es ist als etwas der migrantische Tochter in einer Familie dann weiß meine Bestie aus Pakistan genau, was ich sage und die versteht mich.

00:34:14: Und deswegen müssen wir da einfach Schulter an Schulter stehen irgendwie.

00:34:18: Ich fand das so schön und frage mich so okay?

00:34:20: Was funktioniert da ein bisschen besser?

00:34:22: oder was sind das für Konditionen, die halt einfach so diese größere Solidarität irgendwie ermöglichen, Aber

00:34:32: ich glaube, diese politische Hetze ist in Österreich sehr stark.

00:34:36: Also diese politischen Hetze vor allem gegenüber bestimmten Gruppierungen auch oder unterschiedlichen Gruppierungen ist einfach sehr, sehr stark.

00:34:45: also man kennt ganz viele aus dem Balkangebiet zum Beispiel jetzt nur als Beispiel die dann sagen ja stimmt Das Boot ist voll, wir wollen keine anderen mehr.

00:34:57: Und das war zuerst gegenüber der türkischen Community und jetzt ist es so aus der türkschen Community kommt das gegenüber der syrischen Community die über die Jahre in Österreich angekommen sind.

00:35:08: Und dass es so...das ist einfach glaube ich weil die politische Hetze sehr stark ist in Österreich.

00:35:15: Ich weiß Es gibt sie überall Es gibt sie in allen Staaten, aber in Österreich ist sie wirklich besonders stark.

00:35:22: Und ich glaube dass die Menschen sich und das war ja ein Phänomen unserer älteren Generationen Dass Sie immer gesagt haben okay wir wollen keine Probleme Wir wollen zu den guten gehören, wir wollen zu dem integrierten gehören.

00:35:35: Aber in Österreich sehr oft wenn man über Integration spricht meint man eigentlich Assimilation bei allen Politikern bzw.

00:35:44: sehr vielen Politikern durch, wenn sie über Integration sprechen dann sprechen Sie über Assimilationen, da sprechen Sie darüber dass Migranten nicht sichtbar sein sollen und das ist so ein wesentlicher Unterschied.

00:35:54: du hast in London hast du zum Beispiel sich aus der Sicht-Community Leute die Polizisten sind mit dem Sichtturbern die Uniform an haben.

00:36:04: Das ist in Österreich undenkbar auf meinem Plakat wo die Kandidatin, die neue Bürgermeisterin draufgestanden ist.

00:36:12: Ist dann beschmiert worden mit Töten.

00:36:16: also das es nur.

00:36:17: und dass sie sofort.

00:36:19: Social Media wurde sofort aktiviert und sagt Die Islamisierung Wiense und Also die politische Lage in Österreich ist glaube ich eine ganz andere Und sie bietet den Menschen dieser Chance auch gar nicht, sich zu vernetzen.

00:36:35: Dass sich die migrantischen Communities irgendwie untereinander vernetzten.

00:36:41: Zu denken wir sind eine starke... Wir sind ein wesentlicher Teil dieses Gesellschaft und können auch diese Gesellschaft was zurückgeben.

00:36:49: aber ich glaube wirklich dass es sehr politisch abhängig ist.

00:36:52: Ja und ich finde Es nimmt uns auch so die Kreativität Die wir ja eigentlich haben unser Leben besser zu gestalten, weil wir haben ja alle schon einmal unser Leben bessere gestaltet in dem wir Immigrant sind.

00:37:05: Das System hier ist so rigide dass das uns diese Kreativität eigentlich weggenimmt also diesen Skill den wir eigentlich haben weil wir einfach nur noch versuchen in diesem System gut durchzukommen und froh sind

00:37:17: wenn man zu den Guten gehört.

00:37:21: Also viele sagen dann ja aber hier hat man halt zumindest kranken

00:37:24: Geld

00:37:26: oder halt Krankenversicherung und Arbeitslosen.

00:37:29: Und das AMS, die Ärzte und alles.

00:37:32: Deswegen ist es dann gut genug und deswegen bleiben wir in unserer Box und sind schön und still und leise und fordern ja nichts weiter weil ... Es ist ja eh gerade noch okay.

00:37:42: In Wadis ist aber voll tragierbar.

00:37:45: Wir sehen ja eh grade Einsparungen überall so diese Gutes, die unser Sozialstadt uns hergibt damit wir auch leises sind.

00:37:51: Die werden

00:37:51: uns weggenommen.

00:37:52: Sie

00:37:52: werden uns eigentlich Stück für Stück weggennommen.

00:37:55: Die Frage, gut wo sind dann unsere Skills um uns wirklich den Platz in der Gesellschaft zu nehmen und besseres zu gestalten.

00:38:03: Ich glaube da muss man ganz viel aufpassen dass wir das nicht verlieren und das ist es nicht wirklich so final weggenommen wird.

00:38:09: Im Arabischen gibt's ein Sprichwort, das sagt Wir gehen in die Nähe oder wir gehen an der Wand.

00:38:14: also wir bewegen uns in der gesellschaft nur an der wand Und das ist super einschränkend.

00:38:20: ich stelle dir mal vor du könntest wenn du jetzt von der Arbeit nach Hause gehst zu Hause in die Arbeit gehst, nur entlang der Wand.

00:38:28: Darf es nur entlanger sein gehen?

00:38:30: Wie einschränkend ist das?

00:38:33: und ich denke mir halt oft ja man möchte keine Probleme bekommen, man möchte nicht auffallen.

00:38:39: aber ich glaube in diesen Zeiten den wir uns gerade befinden können wir nicht nur an der Wand gehen, können wir kreativere Lösungen suchen, können wir nicht wirklich aktiv sichtbar sein vor allem in der Gesellschaft.

00:38:53: Deswegen um das jetzt auch nochmal auf unser Projekt zurückzubringen was wir in diesen Workshops versucht haben die dann auch recht frei waren in dem was wir halt in einer Klasse gemacht haben oder sehr daran gebunden wie die Kinder einfach gerade drauf sind und was da für Laune an diesem Tag existieren dass wird es halt auch in diesem Mini Raum Aspekt üben, dass wir uns selber überlegen müssen was machen wird mit dieser Stunde?

00:39:18: Was machen wir jetzt in zwei Stunden wenn wir nicht bewertet werden.

00:39:22: Also wie fühlen wir diese Zeit?

00:39:24: Was reden wir miteinander?

00:39:26: Was interessiert sich an dieser anderen Person?

00:39:29: In dem Fall halt.

00:39:29: was interessiert die Schüler und uns Trainerinnen?

00:39:32: Und ich fand das halt total spannend wie sie das auch angenommen haben und es war so ein bisschen eine Mini Society die wir da gespielt haben.

00:39:39: So wie gehen wir eigentlich miteinander um?

00:39:41: vielleicht noch so letzte Frage Was glaubst du, welche Qualitäten und Skills brauchen Trainerinnen von außerhalb im Umgang mit zwei Schülers?

00:39:52: Und so auch im Aspekt dass wir sie stärken müssen.

00:39:57: Es ist schwierig!

00:39:58: Ich glaube es ist schwierig.

00:39:59: also wenn man schon von der Grundeinstellung her hat das man sagt okay ich möchte schauen dass Schüler ihnen einfach den Raum geboten wird mal aus sich herauszukommen kreativ zu sein und so schauen was über was wollen sie reden?

00:40:12: Was für Sorgen, was für Ängste haben Sie.

00:40:15: Dann muss man in erster Linie diese Unruhe aushalten.

00:40:19: Weil ich glaube sobald weil sie in diesem System verfangen sind sag' ich mal oder weil sie nur dieses System gewohnt sind ist es am Anfang sehr unruhig oder ist es zu Beginn immer sehr unruhig.

00:40:33: Ist eine innere Ruhe, sie wollen immer eine bestimmte Ordnung haben und die haben's ja aber nicht bei den Workshops und deswegen glaube dass die Trainer eben diese Unruhe zuerst mal aushalten müssten und um über diesen Berg quasi zu kommen.

00:40:50: Und dann in dieser kreative Phase auch wirklich reinzukommen, und dann in dieses Okay sie denken selbstständig Sie wissen selbstständigt was sie machen wollen, sie arbeiten selbstständigen, sie beschäftigen sich mit Dingen selbstständiger und das ist so ein.

00:41:05: Ich glaube ich das ist der wichtigste Punkt den TrainerInnen haben soll wenn es um solche Workshops natürlich geht.

00:41:13: Finde ich sehr spannend, weil Grundkonzept von dem Projekt war ja schon dieses interkulturelle Arbeiten im Schulalltag und auch im System Schule.

00:41:22: Und ich fand das aber teilweise so schwierig, weil man ganz schnell in der Ecke landet von Herausforderungen die eigentlich nicht mit Kultur zu tun haben, zu kulturalisieren.

00:41:33: Wir gehen da rein und bringen ihnen jetzt irgendwas über Kultur bei.

00:41:36: Wir sind ja gar nicht die Experten ihrer Kultur oder wie sich diese manifestiert.

00:41:40: Und deswegen fand ich das dann ein bisschen einen besseren Ansatz irgendwie vielleicht der neuen Skill gemeinsam zu lernen, wir machen jetzt ein Buch gemeinsam und währenddessen kommen so Themen auf und dann können wir so ein bisschen über unsere kulturellen Differences sprechen.

00:41:56: Ich habe halt viel von Albanisch sein erzählt Chris viel von seinem afrikanischen Background und so und ich finde das hat es ein bisschen einfacher gemacht da diesen Druck rauszunehmen.

00:42:08: Wir müssen jetzt über interkulturelles Arbeiten reden, weil wir sind alle migrantische Kinder und das ist anscheinend ein Issue.

00:42:17: Aber ja Fallunruhe aushalten war es

00:42:18: wirklich... Diese Unruhe, ich glaube sie sind halt dieses strikte System von der Schule gewohnt.

00:42:25: Teilweise funktioniert es in den kreativen Fächern besser.

00:42:28: also ich habe auch Konsumgestaltung Und da funktioniert es besser, dass wir dann so über persönliche Themen auch ein bisschen sprechen.

00:42:38: Währenddessen sie eine kreative Art des Arbeitens haben.

00:42:42: Weil das ist nicht so strikt sondern Sie wissen Wir machen dieses Projekt und besprechen die Schritte und dann ist es so frei arbeiten.

00:42:49: Und währenddessen man frei arbeitet kann man viel besser mit diesen Dingen glaube ich reden oder über diese Dinge reden.

00:42:56: über diese Themen reden weil ... man nicht zu gebunden ist an einem bestimmten Ablauf oder einen bestimmten Thema.

00:43:05: Man ist nicht so fixiert auf etwas.

00:43:07: Ja, das stimmt.

00:43:08: Wir brauchen generell ein bisschen mehr Unruhe in Österreich.

00:43:10: Es ist alles so

00:43:10: ruhig!

00:43:11: Man darf nirgendwo reden über den Zuhövergangs.

00:43:14: Ich war gestern erst angezippt im Zug, dass er ein Ruhevergang ist... ... aber da habe ich gerade übers ohäftige Themen meiner Freundin geredet weil wir uns drei Wochen nicht gesehen haben

00:43:24: und es ist so

00:43:24: viel passiert.

00:43:25: Und jetzt ist alles sehr ein bisschen Gemeinschaftsfeindlichkeit.

00:43:30: Also man darf, hier wird finde ich ganz oft auch so im Alltag und eben auch dann in diesen Räumen wo sich das so mitnimmt.

00:43:37: Das kommt von dem System?

00:43:38: So Interaktion verboten also man darf gar nicht mal interagieren, man darf nicht reden alle müssen ruhig sein in seiner strahmen Linie stehen.

00:43:48: Ich glaube, das kommt von diesem stressigen System in dem wir gerade leben.

00:43:53: Es kommt davon dass alle so mit so viel Stress umgehen müssen, dass sie dann doch sich zur Ruhe ist oder an die Ruhe sehnen quasi und so.

00:44:03: Weil ich möchte ein bisschen Ruhe haben.

00:44:06: Aber auch etwas, aber auch Isolation halt?

00:44:08: Ja!

00:44:08: Also das bringt halt auch ganz krasse Isolations mit und das verhindert halt den Austausch zwischen uns.

00:44:14: Und es braucht Stunden, in denen man einfach unruhig ist in der Schule um kreativ zu sein.

00:44:20: Um über solche Themen sprechen zu können.

00:44:23: Ja?

00:44:24: Um halt auch mal die eigenen Gedanken glaube ich zu hören überhaupt... Zu

00:44:26: reflektieren auch!

00:44:28: Auch wirklich zu reflektiren.

00:44:29: wie sehe ich das?

00:44:30: und wie sieht mein Gegenüber das?

00:44:31: Weil woher sollen sie das sonst wissen?

00:44:34: Woher sollen Sie das sonst erfahren?

00:44:36: Gar nicht.

00:44:37: Ich bin durchmacht.

00:44:39: Aber du kannst gerne noch so aufschließende Warte sagen falls du noch welche hast.

00:44:44: Ich finde das Projekt sehr cool.

00:44:46: Ich bedanke mich auch dafür, dass wir es bei uns an der Schule machen konnten bzw.

00:44:50: die Möglichkeit dazu hatten.

00:44:53: Es ist wichtig, dass da wirklich alle mitziehen – nicht nur Direktionen sondern auch Lehrpersonen und wenn wir als System damit ziehen dann kann da wirklich was verändert werden.

00:45:07: Vielen vielen Dank, dass ihr uns so toll aufgenommen habt, dass Ihr uns in die Klassen gelassen habt mit uns!

00:45:13: diese einzelnen Stunden auch mitgetragen habt.

00:45:15: Das war für uns wirklich ein ganz tolles Erlebnis und wir haben ganz viel dazugelernt, besitzen gerade dabei das Projekt zu evaluieren und zu schauen okay wie war dieses Pilotprojekt jetzt?

00:45:26: was können wir davon mitnehmen?

00:45:27: Wie können wir es weiter auch weiterführen?

00:45:29: weil jetzt haben wir natürlich auch vieles gelernt was da nicht verloren gehen darf und ich würde mich freuen wenn

00:45:34: wir noch mal

00:45:35: zu euch dürfen.

00:45:36: Natürlich!

00:45:36: Ich würde mich auch freuen Vielen,

00:45:39: vielen Dank.

00:45:40: Und danke auch, dass du mit uns deine Geschichten geteilt hast und uns da vertraust.

00:45:45: und

00:45:45: bis bald!

00:45:46: Danke dir!

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